faithlessface











{28. Februar 2010}   pubertät:zweipunktnull

habe soeben mein sommeroutfit 2010 design´t…jetzt kann der frühling kommen



{18. Februar 2010}   urlaub:ENDE

einige impressionen aus dem „family-urlaub“:
ich & im hintergrund die gefrorene ostsee ……… schneeschaukeln, schneemann bauen & eingeseift werden ……………………………………………………………………..meine, mit großartiger hilfe von doro:) selbst gebackenen bagels ….salzig:)



{11. Februar 2010}   endlich:urlaub

…nach der abgabe meiner bachlor arbeit… sitz ich nun im urlaub…ein kurzer einblick…ich genieße…



{5. Februar 2010}   meine:bedürfnisse

neben dem bedürfnisse eines klaren und frischen kopfes, 
dessen ursache bei ständiger laptop-betrachtung liegt

(B.A. bald hat dein letztes stündlein geschlagen)

werde ich heute dem bedürfniss nach sauberkeit und reinheit nachgehen. wäsche waschen & PUTZEN!!!

denn schon maßlow erkannte, bevor ich mich selbstverwirklichen kann (wer meine B.A. arbeit kaufen möchte…anfragen an mich:) brauche ich einen sauberen arbeitsplatz, ein schmerzfreies hirn und euch, liebe leser, die ihr mir die nötige anerkennung gebt…

DANKE!!!



{3. Februar 2010}   stufen:h.Hesse

STUFEN

(von Hermann Hesse)

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and’re, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten!

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!



{1. Februar 2010}   abenteuerlich:gefährlich

nachdem ich mir gestern einen freien Tag gegönnt habe & beim Schlittenfahren fast im bach ertrunken wäre, wenn ich mir nicht schon das Gesicht am Zaun aufgerissen hätte…bilder folgen…

hat mich doch tatsächlich vorhin, auf dem weg zur arbeit ein Hund in den hintern gebissen…ich dachte immer das passiert nur postboten! denkste puppe…beist der mich doch tatsächlich in den Po. half mir gestern ein netter & charmanter junger Mann wieder auf die piste zurück, so konnte ich vorhin nur völlig verstört sagen: „kaufen sie ihrem Hund mal einen Maulkorb!“

bisher war ich ja nur Katzen gegenüber misstrauisch: aber ab heute bin ich das doch nun auch gegenüber Hunden!!!



{1. Februar 2010}   bilder:geschichte

Ich will mal was machen, was man eigentlich nicht macht. Ich werde über Gefühle reden. Ich hab den Herrn Jesus lieb. Nochmal: Ich hab den Herrn Jesus lieb, denn er hat mich aus der Tiefe gezogen.

Heute hatte unsere Koino-Gruppe hier in Tabor den Eröffnungsgottesdienst zu gestalten & ich durfe aus meinem Leben erzählen. Also hab ich meine Geschichte erzählt. Von den Tiefen meines Lebens. Meine Tiefe hatte mit Gefühlen & Emotionen zu tun. Ich konnte nämlich früher nicht so gut darüber reden. Schlimmer eigentlich noch: Ich konnte sie nicht zulassen, nicht ausdrücken und schon gar nicht annehmen. Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Ich war einer. Bis vor ca. knapp 4 Jahren hab ich z.B. so gut wie nie geweint. Dabei sind Emotionen total gut und nützlich. Manche sogar schön! Aber in meiner Geschichte, gibt es einige Erlebnisse, über die man nicht spricht. Erlebnisse, über die ich nicht sprechen konnte. Nicht sprechen wollte, weil ich es emotional nicht verarbeitet hatte. Da es aber real war, ich es aber nicht wahr haben wollte, hab ich´s verdrängt. Das ging ne ganze Zeit gut. Doch in dem Moment, in dem ich in der Gegenwart Gottes war, stand ich im Licht. Und bei Gott ist die Wahrheit. Ich versuchte die Augen zu zumachen, aber verdrängen konnte ich nicht mehr. Und die geballten Erinnerungen kamen hoch.

Dieses Bild zeigt meine Perspektive. Meine Gefühle. Schwarz und völlig verwirrt. Ein Gedankenstrudel, der mich in der Tiefe gefangen hielt.

Diese Sichtweise prallte dann auf eine Verheißung Gottes. Gott hält mich und zieht mich raus. Welcher Sicht sollte ich nun glauben? Welche ist Wahrheit? Meine Wahrheit sah so aus, wie auf dem Bild links.

Zum Glück war ich nicht alleine. Viele Menschen um mich rum & einige kleine Begegnungen halfen mir Gottes Wahrheit neu zu glauben und ihm zu vertrauen. Ganz langsam konnte ich auch vor Gott der Wahrheit ins Gesicht sehen, sie aussprechen. Schritt für Schritt. Langsam und in meinem Tempo. Und die Angst, die Zweifel, die Scham, die Wut, das Gefühl der Ungerechtigkeit konnte ich verarbeiten. Damals malte eine Freundin dieses Bild, was die Perspektive Gottes und seine Absichten zeigt.

Und heute? Beide Perspektiven sind in ihrem Sinne Wahrheit. & so konnte ich heute im Eröffnungsgottesdienst davon erzählen, was Jesus in mir verändert hat.

Darum will ich Dich Gott groß machen, deine Größe bekannt machen.
Denn Jesus, du hast mich heraus gezogen, mein Inneres verwandelt.
Gott, zu dir hab ich geschrie´n. Dann hast du mir Menschen zur Seite gestellt. Mir Zeit gelassen und mich geheilt. Papa, du hast meine Seele wieder neu und lebendig gemahct, mir gezeigt, was Falsch lief. Durch dich konnte ich der Sünde ins Gesicht sehen, sie dir geben & sie bei dir lassen.
Jetzt will ich singen & tanzen für den Herrn. Lobt mit mir seinen Namen – denn er ist Heilig! Sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade ist ewig. Ich dachte es geht mir gut: ich wollte nicht wanken! Deine Gnade ist es, die mich trägt & absichert. Ich brauche deine Gnade – ich will sie annehmen. Meine Angst, meine Scham hast du verwandelt; du hast mein Herz verändert & mir neue Freude geschenkt. Damit will ich dir Ehre machen & dir zur Ehre Leben. Voller Freude & Dank will ich dich ewiglich preisen! (nach Psalm 30)

Wahrheit bleibt Wahrheit! Meine Erinnerungen der Vergangenheit sind nicht weg, aber wenn man das Bild unten ansieht, kann jeder die Veränderung sehen. Und wenn ich die Bilder vergleiche, kann ich nur sagen: i will walk by faith! Denn ich hab den Herrn Jesus lieb, denn er hat mich aus der Tiefe gezogen. Halleluja!



et cetera